Galerie Kirchoff

Phantastische Bilder
Aus vier Jahrzehnten

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1985_schaedelskizze





1990_gluecksmoment





1991_schrei





1997_der_graue_mann





2001_eifellandschaft





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Onkel Tom lebt in einem idyllischen kleinen Bauernhof am Rande der Agrarsteppe, direkt hinter seinem Haus ist die Tierhalle.



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Morgens gibt es frische Eier vom Eierlegetier...



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Alle diese Tiere haben natürlich auch mächtig viel Hunger. Um sie zu versorgen baut Onkel Tom auf der Agrarsteppe hinterm Haus Eiweiß-Sirup-Kürbisse an. In ihrem süßen Saft ist alles drin, was die Tiere zum Leben brauchen.



2003_onkel_toms_fleischtier

Ansonsten kommt das Fleisch vom Fleischtier, sein Schwanz wächst einfach immer weiter und wenn man eine ordentliche Scheibe braucht, schneidet man sich einfach ein Stück ab.



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Damit Onkel Tom nicht bei Wind und Wetter raus aufs Feld muss, kriechen überall zwischen den Kürbissen Saug-Pump-Tiere rum. Mit ihrem Stachelrüssel stechen sie einen Kürbis an oder saugen sich bei einem anderen Saug-Pump-Tier am hinteren Ende Fest. Da sie sehr schlechte Futterverwerter sind, entsteht so eine lange Schlauchleitung bis zu Onkel Toms Stallhalle.



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Für vornehme Leute macht Onkel Tom auch echte Wolle. Da sein Wollhaartier auch am liebsten im Stall ist, kann es mehrmals im Jahr geschoren werden. Onkel Tom denkt zur Zeit darüber nach, wie er dem Tier Eierlegeeigenschaften anklonen kann, damit es nicht immer nur so gelangweilt rumliegt.



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Damit es in der Stallhalle immer schön warm ist, stehen überall Heiztiere rum. Sie werden immer in einem künstlichen Fieber gehalten so dass die Temperatur sehr schön geregelt werden kann. Wenn Onkel Toms Frau Sonntags etwas besonders leckeres machen möchte, schneidet sie so einem Tier einen Rüssel ab. Die sind aus ganz feinem Fleisch.



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Der Egel saugt sich selbstständig an der Nährlösung fest, manuelle Fixierung und Nährsoffversorgung entfallen. Ist die Nährlösung aufgebraucht, schmeißt man das ganze Tier mit Flasche einfach weg.



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Unser Onkel Tom ist ja ein Fuchs: Die konventionelle Seidenproduktion konnte unser Onkel Tom maßgeblich rationalisieren. Die alten Drahtrahmen, in den Spinnen eingeklebt werden mussten und anschließend noch an die Nährlösung angeschlossen werden mussten hat er durch eine gentechnische Verschmelzung aus Egel und Spinne ersetzt.



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Spinnen sind ja wirklich manchmal eklig. Schön, dass es jetzt das Krabbeltier gibt. Fast alle Menschen finden sie niedlich. Die Antenne kann sehr possierlich wedeln und wackeln. Der Clou ist, dass die Krabbeltierchen die ökologische Nische der Spinnen besetzen. Es entsteht keine Unruhe im Ökosystem und niemand muss sich mehr ekeln.



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Die Kartoffelernte war früher immer eine große Mühe. Vor allem verdreckten die Maschinen von der Erde so sehr. Jetzt bewegen sich die Kartoffeln von alleine Richtung Warenausgang. Tom ist sehr stolz auf diese Kreation. Man würde kaum merken, dass sie Genstränge vom Gürteltier und von Kartoffelbovisten enthält. Dafür bekam Tom sogar den begehrten Green Life Design Award. Die Fleischbeine lassen sich in der Küche leicht abschneiden und gut kompostieren. In einem Irish Stew machen sie sich aber auch sehr lecker.



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Die alten RFID-Chips verursachten in den Wurstmaschinen immer so lästige Verstopfungen. Jetzt hat Onkel Tom umgesattelt auf rein biologische Info-Napfschnecken. Die kleinen Tierchen kriechen überall herum und messen alles was Tom wissen muss. Kleine Bio-Sender übermitteln die Daten gleich an Toms Rechner. Weil Tom jetzt keine Schwermetalle mehr in seiner Produktion verwendet, überlegt er, ob er sich als Biohof zertifizieren lassen soll. Dann kriegt er mehr Geld für seine Produkte. Toms Kinder würden wieder einmal gerne Urlaub im Süden machen.



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... die frische Milch kommt vom Milchtier. Den lästigen Drang immerzu auf der Weide stehen zu wollen konnte man den Tieren abgewöhnen. Jetzt sind sie glücklich im warmen Stall.



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4.) "abstrakter Stein", 2.10.2008, Bleistift auf Papier, 6 x 10,5 cm



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Im Sommer zur Grillzeit sind auch die Fleichegel gerade reif. Man braucht die Parasiten nur vom Baum zu pflücken und kann sie direkt auf den Grill legen, aber auch roh ist so ein knackiger Egel eine Lust.



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Onkel Toms Neffe, Frank, war in den Ferien zu Besuch auf dem Bauernhof. Franks Lieblingsfach in der Schule ist Genetik. Mit seinem Schüler-Experimentierkasten hat Frank aus einem parasitären Wurm einen Endosymbionten für die Saug-Pumpe-Tiere gebastelt. Der Kanalmolch lebt in den Saug-Pump-Tieren und hält sie von innen sauber. Dafür bekommt er von ihnen süßen Kürbissaft.



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Am Muttertag tat Onkel Tom seine Frau mit der vielen Hausarbeit leid. Immer diese Unmengen dreckigen Geschirrs. Also verdrückte er sich schnell in sein kleines Hobbylabor, nahm ein paar Gene von Schildkröte, Katze, Wespe und anderen Tieren und bastelte ein selbstreinigendes Geschirr zusammen. Sattgegessen liegt es nach dem Essen noch etwas herum. Seine Frau war jedenfalls überglücklich und hat versprochen ihm auch etwas schönes zusammen-zu-Gen-zu-manipulieren.



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Neulich, als Onkel Tom zufällig in seinen Bio-Abfalleimer seines Gen-Labors schaute, sah er, dass sich aus allerlei Unrat ein zarter Keimling wie von selbst gebildet hatte. Mit seiner Liebe zu Natur und Pflanzen päppelte er das arme Ding auf und pflanzte es schließlich an einen warmen und sonnigen Platz vor seinem Haus. Und was soll man sagen, die Mühe hatte sich gelohnt. Jürgen Kirchhoff: Onkel Toms Genrose Aus dem zarten Keimling spross eine wunderschöne Rose (zumindest nannte Onkel Tom die Pflanze so) die ihm lange viel Freude bereitete. Erst im Herbst, als sie anfing mit ihm über Kant und Nietzsche diskutieren zu wollen riss er sie mit Strunk und Stiel aus.



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Bei dem Lauffisch handelt es sich um Onkel Toms erste Gen-Bastelei. Mit diesem Tier gewann er sein erstes Geld bei den berühmten aquaplatschigen Fischrennen bei denen es sich um ein Wettrennen völlig unmotivierter Fische über 100m Aschepiste handelt. In der Regel kommt kein Fisch am Ziel an und jeder erhält seinen Wetteinsatz zurück (weswegen mit recht hohen Einsätzen gespielt wird).



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Als der gute Onkel Tom beschloss, mit dem Rauchen aufzuhören, wollte er seine alten Zigaretten nicht einfach wegschmeißen. Also baute er sich ein Rauchertier, das nun schon seit Jahren seine Restbestände mit Genuss absorbiert. Nebenbei ist das Tier auch ein guter Gesellschafter (das wird Rauchern ja generell nachgesagt), es unterhält sich gerne bei einem Glas Wein über Hegel und Nietzsche. Leider werden seine Ausführungen immer wieder durch längere Hustattacken unterbrochen was in Gesellschaft ein wenig stört.



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Wenn die Wolltiere dann größer werden, sind sie am liebsten allein und widmen sich völlig ihren Haarwachstum. Onkel Tom hält sie dann in völliger Dunkelheit. Nur so wird das Fell richtig reinweiß (RAL 9010) und dem Wolltier ist es egal.



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Zur effizienteren Beantragung von EU-Landwirtschaftssubventionen hat sich Onkel Tom den formularausfüllenden Tintenkratzer ausgedacht. Selbst verzwickte Antragsformulare füllt das Tier korrekt und leidenschaftslos aus. Woher Onkel Tom die dazu notwendigen Verwaltungsbeamtengene hat verrät er nicht. Onkel Tom ist aber dennoch nicht recht zufrieden. Etwas mehr Phantasie oder kriminelle Energie würden die Subventioszugänge sicherlich erhöhen, vermutet er, die Verwaltungsbeamtengene sind aber sehr dominant oder mendeln sich bisher immer wieder durch.



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Verspielt kuscheln sich die frisch dem Retortenreaktor entnommenen Wolltierlämmchen in einer dunklen Ecke des warmen Stalls aneinander. Die tauben und blinden Tiere sind ja so sensitiv. Noch fast nass vom Reaktor wächst ihnen bereits der erste Flaum. Nach sechs Wochen sind sie dann ausgewachsen und können gehäutet werden. Wenn Onkel Tom eine Schulklasse zur Besichtigung da hat, zeigt er den Kindern besonders gern die Lämmchen. Vor allem die kleinen Mädchen fragen oft, ob sie sich eines mit nach Hause nehmen dürfen. Onkel Tom mahnt dann aber immer, die Lämmchen bleiben nicht immer so klein und brauchen täglich einen Eimer Chitinlösung (damit die Haare schnell wachsen). Besser ist es, sich ein ausgestopftes echthaar-Wolltierlämmchen-Kuscheltier im Spielwarenmarkt zu kaufen - die sind nicht mehr so teuer und Onkel Tom erhält Tantiemen. Die brauchen dann keine Pflege und fassen sich genauso schön an.



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